Aromatherapie

eine alte Wissenschaft

Düfte begleiten uns heute überall und viele Menschen sind sich ihrer Wirkung bewusst. Doch auch schon vor über 6.000 Jahren war bekannt, dass Kräuter und aromatische Stoffe den Menschen im Alltag unterstützen können und wurden als Heilmittel eingesetzt.

Die Aromatherapie, so wie wir sie heute kennen, entstammt der Zeit der alten Hochkulturen aus Mesopotamien und Ägypten. Schon damals wurden Kräuter und Aromen als Heilmittel für verschiedene Krankheiten eingesetzt und – in Form von Ölen – nach dem Bad in die Haut massiert. Noch öfter waren sie Bestandteil ritueller Handlungen: Weihrauch und Myrrhe wurden als Räucherwerk genutzt, während verschiedenste Aromastoffe zur Konservierung der Toten bei der Einbalsamierung dienten.

Die antiseptische Wirkung mancher Kräuter und Aromen war auch den Römern gut bekannt. Sie verwendeten unter anderem Pfefferminzblättern zur Reinigung von Krankenräumen und verwendeten Aroma-Öle in ihren Bädern. Ähnliche Praktiken kennt man aus dem alten China und Indien.

Durch Kreuzzüge, Kreuzfahrten und Eroberungen wurde das Wissen verschiedenster Völker auch nach Europa gebracht, so dass die Wirkung medizinischer Pflanzen und aromatischer Öle auch in unseren Breiten immer weiter zunahm. Doch erst das Jahr 1910 gilt als Startschuss für die moderne Aromatherapie, dank ihres Vaters, dem französischen Chemiker für Kosmetika und Parfüm, René-Maurice Gattefossé. Der Wissenschaftler experimentierte mit der Heilwirkung ätherischer Substanzen, als er sich bei einer Explosion in seinem Labor die Hände und seine Kopfhaut verbrannte. Intuitiv behandelte er seine Wunden mit Lavendelöl, was zur raschen Heilung ohne Narbenbildung führte.

Schon im ersten Weltkrieg sorgte seine Erfahrung dafür, dass Verletzte mit ätherischen Ölen behandelt wurden. Durch seine Veröffentlichungen prägte er dabei den heute allgemein verwendeten Begriff Aromatherapie.

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